// INTEGRATION
Legacy-to-AI Bridge:
Modernisierung ohne Migration
Legacy Modernisierung muss kein milliardenschweres Migrationsprojekt sein. Die meisten IT-Leiter stehen vor einem Dilemma: Innovationsdruck von außen, stabile Bestandssysteme im Innern. Ein 20 Jahre altes SAP R/3 oder ein AS/400-System abzuschalten kostet Jahre und Millionen. Xanevo baut stattdessen die Brücke: eine Middleware, die Daten aus Ihren Bestandssystemen herauszieht, durch KI veredelt und Ergebnisse strukturiert zurückschreibt.
4 bis 12 Wochen Time-to-Value. 5-stellige Investition pro Use Case. Null Betriebsstillstand
// ENTWICKLUNG PRODUKTIONSREIFER KI-LÖSUNGEN FÜR
// DEFINITION
Wie funktioniert KI-Integration in Legacy-Systeme?
KI-Integration in Legacy-Systeme funktioniert über eine entkoppelte Middleware-Schicht, die wir Bridge nennen. Die Bridge extrahiert Daten aus dem Legacy-System (über API, Datenbankzugriff oder, wenn nötig, RPA), verarbeitet sie durch KI-Modelle und schreibt die Ergebnisse strukturiert zurück. Das Kernsystem bleibt unberührt, die KI sitzt nicht im SAP, sondern davor und dahinter.
Das Prinzip ist der Brownfield-Ansatz: keine Greenfield-Migration, keine Eigenentwicklung im Bestandssystem, kein "Rip and Replace". Die Bridge respektiert den Standard Ihres ERP-Herstellers (BAPIs, Standard-Schnittstellen, dokumentierte Pfade) und hält sich von proprietären Eingriffen fern. Das bedeutet: Sie behalten Ihren Support, Ihre Upgrade-Fähigkeit und Ihre Transaktionssicherheit.
SAP KI Integration ist der häufigste Use Case, aber wir sind systemagnostisch. Egal ob SAP S/4HANA mit Fiori oder das blaue GUI von R/3, Microsoft Dynamics NAV oder Dynamics 365, ein IBM AS/400 mit Green Screen oder eine selbstgebaute SQL-Datenbank: Für jede Variante gibt es eine passende Connector-Strategie. Wo APIs vorhanden sind, nutzen wir sie. Wo nicht, arbeiten wir mit RPA und Terminal Emulation. In jedem Fall: entkoppelt, transaktionssicher und mit Read/Write-Access auf validierten Pfaden.
Der alte Weg vs. der neue Weg
Der alte Weg (Rip and Replace)
Bestandssystem ersetzen, von Grund auf neu bauen.
- Migrationsprojekte dauern 2 bis 5 Jahre, oft mit Verzögerungen.
- Investitionen erreichen siebenstellige Höhen, oft ohne klaren Outcome.
- Während der Migration: Doppelt-Betrieb, hohes Risiko, gebundene IT-Ressourcen.
- Mitarbeiter müssen umlernen, Prozesse werden destabilisiert, Know-how geht verloren.
- KI-Nutzen kommt erst nach Abschluss, frühestens in mehreren Jahren.
Der neue Weg (Legacy-to-AI Bridge)
Bestandssystem erweitern, Middleware-Schicht aufsetzen.
- Erste Use Cases sind in 4 bis 12 Wochen produktiv, nicht in Jahren.
- Fünfstellige Investition pro Use Case, Skalierung erfolgt iterativ.
- Null Betriebsstillstand. Die Bridge ist entkoppelt, das Bestandssystem läuft unverändert weiter.
- Mitarbeiter behalten ihre vertrauten Oberflächen, automatisiert wird im Hintergrund.
- KI-Nutzen ist sofort messbar, Use Case für Use Case.
Connectors für Ihre Landschaft
Welcher Connector zum Einsatz kommt, hängt vom Bestandssystem ab. Für die gängigen Plattformen haben wir erprobte Anbindungs-Pattern. Bei Spezialfällen designen wir den passenden Connector im Architektur-Check.
SAP Integration
KI-Prozesse für SAP R/3, S/4HANA und Fiori. Wir nutzen BAPIs und Standard-Schnittstellen, damit Ihre Upgrade-Fähigkeit erhalten bleibt und der Hersteller-Support nicht erlischt.
Microsoft Dynamics
Automation für Dynamics NAV (Navision), AX und Dynamics 365. Connectoren für Cloud- und On-Premise-Varianten, mit voller Transaktionssicherheit.
AS/400 und Mainframe
Modernisierung für IBM i Systeme. Wir lesen den Green Screen via Terminal Emulation aus, schreiben aber nur über validierte Pfade zurück. Auch für Mainframe-Umgebungen.
Multi-Step Pipelines
Wenn ein Prozess mehrere Systeme berührt (etwa SAP plus CRM plus Shop), orchestrieren Multi-Step Pipelines den Datenfluss. Eine Pipeline, viele Systeme, transaktionssicher.
KI-Workflows
Die intelligente Schicht zwischen den Systemen: Klassifikation, Entscheidungslogik und Workflow-Automation, die auf den Daten aus Ihren Bestandssystemen aufsetzt.
Welcher Einstieg passt zu Ihrer Ausgangslage?
Integrations-Projekte starten nicht alle gleich. Je nachdem wo Sie heute stehen und welches Risiko Sie minimieren wollen, ist ein anderer Einstieg sinnvoll. Drei Engagement-Modelle, klar abgegrenzt nach Ausgangslage und Ergebnis.
Tier 1
Integrations-Audit
Wir wollen Integrations-Potenzial verstehen.
Für Sie, wenn:
Sie haben gewachsene IT-Landschaft mit Bestandssystemen und spüren, dass KI-Anbindung sinnvoll wäre, aber Sie wissen nicht wo Sie technisch ansetzen sollen oder welche Use Cases den größten Hebel haben.
Was Sie bekommen:
Wir kartieren Ihre Systemlandschaft, identifizieren die kritischen Datenflüsse und priorisieren Use Cases nach Wirkung und Aufwand. Ergebnis ist eine konkrete Integrations-Roadmap mit klaren nächsten Schritten, kein generischer Audit-Report.
Aufwand:
2 Wochen, definierter Scope
Ergebnis:
Architektur-Klarheit, priorisierte Roadmap
Tier 2
Integrations-Projekt
Wir wollen konkrete Systeme verbinden.
Für Sie, wenn:
Sie kennen den Use Case und wollen den ersten messbaren Outcome erreichen. Beispiel: Auftragseingang im SAP automatisieren, AS/400-Daten für Analytics verfügbar machen oder einen KI-Workflow an Ihr ERP anbinden.
Was Sie bekommen:
Definiertes Projekt mit klarem Scope: bestimmte Systeme, bestimmte Prozesse, bestimmter Outcome. Aufbau der Bridge inklusive Connectors, Workflow-Logik und Quality Gates. Ihr IT-Team wird auf den Betrieb vorbereitet.
Aufwand:
8 bis 12 Wochen, definierter Outcome
Ergebnis:
Produktive Bridge, dokumentiert, transaktionssicher
Tier 3
Managed Integration
Wir brauchen laufende Integrationspflege.
Für Sie, wenn:
Sie haben mehrere Connectoren im Betrieb und brauchen jemanden, der sie wartet, an neue System-Updates anpasst und neue Use Cases iterativ ergänzt.
Was Sie bekommen:
Laufender Service: Monitoring der Connectoren, Anpassung an System-Updates (z.B. SAP-Patches, Dynamics-Migrationen), Ausbau um neue Use Cases nach Bedarf. Ihr IT-Team konzentriert sich auf das Kerngeschäft.
Aufwand:
Laufender Service, monatliches Retainer-Modell
Ergebnis:
Integration als Operating-System, nicht als Projekt
Häufige Fragen
Nein. Die Bridge nutzt ausschließlich dokumentierte Standard-Schnittstellen Ihres ERP-Herstellers, etwa SAP BAPIs oder die offiziellen Dynamics-APIs. Wir machen keine proprietären Eingriffe ins Bestandssystem. Das heißt: Ihr Hersteller-Support bleibt vollständig bestehen, Ihre Upgrade-Fähigkeit ebenfalls.
Die Bridge ist vom Core-System entkoppelt und wartungsarm. Bei System-Updates werden in der Regel nur die Connector-Komponenten angepasst, das KI-Modul und die Workflow-Logik bleiben unberührt. Im Managed-Integration-Modell übernehmen wir diese Anpassungen für Sie.
Ja. Die Bridge kann komplett On-Premise installiert werden, mit Gateway- oder Tunnel-Lösungen zur sicheren Kommunikation. Für Branchen mit sensiblen Daten (Finance, Healthcare, Defense) ist das häufig der Standard. Cloud, Hybrid oder reines On-Premise sind alle valide Deployment-Optionen.
// BEREIT?
Innovation ohne Risiko. Evolution statt Revolution.
Ihr Bestandssystem ist das Rückgrat Ihrer Prozesse. Es zu ersetzen ist selten nötig, oft zu riskant und immer zu teuer. Die Bridge erweitert es um KI-Fähigkeiten, ohne den Betrieb zu gefährden. Lassen Sie uns gemeinsam einen Architektur-Check machen.