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Microsoft Dynamics Integration: Von Navision bis 365
Microsoft Dynamics Integration ist im Microsoft-Stack selten der Engpass an sich. Engpass sind die Lücken zwischen den Versionen: Ein älteres NAV im Keller, dazu Business Central in der Cloud, dazu Dynamics 365 Sales für CRM. Standard-Konnektoren wie Power Automate reichen für triviale Flows, stößen aber an Grenzen, sobald komplexe KI-Logik, Custom-Felder oder On-Premise-Datenquellen ins Spiel kommen. Wir bauen die Custom-Bridge, die genau in diesen Lücken funktioniert.
DAS PROBLEM
67 Prozent der Integrationsprojekte scheitern an Legacy-Systemen
Im Microsoft-Ökosystem treffen mehrere Welten aufeinander. Ein NAV 2018, das seit Jahren produktiv läuft. Ein Business Central in der Cloud, das gerade migriert wurde. Ein AX/F&O für das Enterprise-Geschäft. Dazu Dynamics 365 Sales als CRM und Power Platform-Flows, die irgendwo dazwischen laufen. Solange Standard-Prozesse abgebildet werden, geht das gut. Sobald KI-Logik dazukommt, hängt die Kette an der schwächsten Stelle.
Microsoft empfiehlt für alles, was Standard ist, Power Automate und Copilot. Das deckt einen guten Teil ab, ist aber generisch. Wer eine spezifische KI-Logik braucht (Dublettenprüfung, Dunkelverarbeitung, Cross-System-Validierung), stößt schnell an Grenzen der Low-Code-Plattform. Oder das Bestandssystem ist gar nicht Cloud-fähig und wird von Power Automate gar nicht erst gesehen.
Wir lösen das mit echtem Code: Python.NET, AL. Nicht weil Code immer besser ist, sondern weil er genau dort hingeht, wo Low-Code-Tools aufgeben. Bestehende Power Automate Flows bauen wir nicht zurück, wir erweitern sie um Custom Connectors. Wo Power Automate fertig ist, machen wir weiter.
Wie wir mit Dynamics sprechen
Je nach Dynamics-Variante nehmen wir den passenden Weg. Für NAV nutzen wir SOAP und REST Web Services, optional direkten SQL-Zugriff im Read-Only-Modus für Reporting. Für Business Central und Dynamics 365 setzen wir auf OData v4 und die offiziellen REST-APIs. Für AX und Finance & Operations arbeiten wir mit Data Entities für Massen-Import und -Export. Für Dynamics 365 CE/Sales (CRM) gehen wir über Dataverse und die Web API. Code im System (AL für BC, X++ für F&O) berühren wir nur dort, wo es für Geschwindigkeit oder spezielle Logik unverzichtbar ist.
Vier Use Cases, die wir produktiv automatisieren
/ UNSER ANSATZ
01
Schritt 01
BC/NAV - Auftragseingang aus E-Mail
PDF-Bestellung kommt per Mail, Xanevo OCR liest den Inhalt aus, ein Custom Connector prüft die Debitoren-Nummer in Business Central oder NAV und legt den Verkaufsauftrag (Sales Order) direkt an. Dabei werden Custom-Felder berücksichtigt, die der Standard-Power-Automate-Connector gar nicht kennt. Bestellnummer geht zurück an den Absender, alles dunkel verarbeitet.
02
Schritt 02
AX/F&O - Beschaffung mit Bedarfsprognose
Die KI prognostiziert auf Basis historischer Daten den Bedarf für die kommenden Wochen. Über Data Entities legen wir Bestellanforderungen (Purchase Requisitions) in AX oder F&O an, vorbefüllt mit Mengen, Lieferanten und vorgeschlagenen Lieferterminen. Der Einkauf prüft und gibt frei, statt die Bedarfe selbst zu rechnen.
03
Schritt 03
Dynamics 365 CRM - Lead-Anreicherung und Dublettenprüfung
Neue Leads im CRM werden über Dataverse abgegriffen. Die KI reichert sie mit Firmendaten an (Adresse, Branche, Mitarbeiterzahl) und prüft gegen bestehende Accounts auf Duplikate. Echte Duplikate werden gemerged, mögliche Duplikate gehen an den CRM-Manager zur Prüfung. Damit bleibt der Datenbestand sauber, ohne dass der Vertrieb Zeit verliert.
04
Schritt 04
Custom Connector und Lizenzfragen
Für die Anbindung brauchen wir in der Regel keinen zusätzlichen Named-User-Lizenzschritt, sondern arbeiten mit einem Integration User oder einem Web-Service-Key. Berechtigungen werden granular gesetzt, damit der Connector nur das darf, was er für die definierten Use Cases braucht. Jede Aktion wird mit User-ID und Zeitstempel protokolliert.
Power Automate erweitern, nicht ersetzen
Wenn Sie bereits Power Automate produktiv nutzen, ist das eine gute Ausgangslage. Wir bauen keine konkurrierende Plattform, sondern erweitern bestehende Flows mit Custom Connectors. Ihr Power-Automate-Flow ruft an der Stelle, wo die Standard-Aktion nicht ausreicht, unseren Custom Connector auf. Der bringt die KI-Logik mit, schreibt das Ergebnis zurück, der Flow läuft weiter. Sie behalten die Power-Platform-Investition und gewinnen Tiefe an genau den Stellen, wo Standard endet.
67 %
der Integrationsprojekte scheitern an starren Legacy-Systemen
Branchen-Benchmark: Die Mehrheit der Integrationsprojekte zwischen Cloud-Anwendungen und Bestandssystemen erreichen ihr definiertes Ziel nicht im geplanten Rahmen, weil Standard-Konnektoren mit individuellen Anforderungen überfordert sind. Mit dem Custom-Connector-Ansatz ändert sich das Risiko-Profil: definierter Scope, konkreter Outcome, dokumentierte Pfade.
Wann reicht Power Automate, wann brauchen Sie Custom?
Anforderung
Power Automate (Standard)
Xanevo Custom Connector
Triviale Flows (E-Mail → Excel)
Voll abgedeckt
Nicht nötig
Custom-Felder in BC
Begrenzt unterstützt
Voll abgedeckt
KI-Logik (OCR, Klassifikation)
Nur über AI Builder begrenzt
Maximale Flexibilität (Python.NET)
NAV On-Premise (kein BC)
Nicht möglich ohne Gateway
Voll abgedeckt via SOAP/SQL
Cross-System-Validierung
Aufwändig in mehreren Flows
In einer Pipeline
Drei Fragen, die Microsoft-Verantwortliche stellen
In den meisten Fällen reicht ein Integration User oder ein Web-Service-Key. Bei Business Central und Dynamics 365 gibt es spezielle API- und Application-Lizenzmodelle, die günstiger sind als ein voller Named User. Für NAV und AX arbeiten wir mit Service-Accounts. Welche Variante für Sie greift, klären wir im Dynamics-Check.
Ja. Wir nutzen sichere Gateways oder Hybrid Connections, um auch geschlossene NAV-Installationen anzubinden. Für Branchen mit strikten Datenschutzanforderungen (Finance, Healthcare, Defense) ist das häufig der einzige gangbare Weg. Cloud, Hybrid oder reines On-Premise sind alle valide Deployment-Modelle.
Ja, das ist sogar unser Standard-Vorgehen. Wir bauen Custom Connectors, die in Ihren bestehenden Flows als Aktion aufgerufen werden. Sie behalten Ihre Power-Platform-Investition und bekommen die KI-Logik dort dazu, wo der Standard endet. Kein Rip-and-Replace, sondern Extend-and-Enhance.
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